Das Unternehmen

Das Atelier MORO entsteht 1974 aus der zehnjährigen Erfahrung von EZIO MORO, der mit großer Leidenschaft und Beharrlichkeit die bereits 1957 im Ausland begonnene Tätigkeit der Taxidermie in Italien weiterführt.
Der Wille sich weiter zu verbessern und immer neue Ziele zu erreichen, führt Ezio Moro in die Vereinigten Staaten, wo er im Laufe der Zeit die Möglichkeit hat, zahlreiche Fortbildungsseminare zu besuchen und mit verschiedenen Spezialisten auf dem Gebiet Kontakt aufzunehmen, was ihm erlaubt, sich die neuesten Arbeitstechniken in der Taxidermie anzueignen.
Seit 1990 ist auch der Sohn PAOLO, der vom Vater die Leidenschaft für die Kunst der Taxidermie geerbt hat, Teil des Unternehmens. Nach dem 1987 erworbenen Abschluss im Fach Industriechemie tritt er in die väterlichen Fußstapfen und hält sich ständig in den Vereinigten Staaten auf dem Laufenden, insbesondere was die Verfahren zur Herrichtung und Gerbung der Häute für die Taxidermie anbetrifft. Darüber hinaus folgt er dem Zeitgeschmack hinsichtlich neuer Methodologien und modernster Arbeitstechniken unter Verwendung der besten auf dem Markt befindlichen Produkte.

Paolo Moro ist Mitglied im Safari Club International und offizieller Vermesser für Rowland Ward und S.C.I.

Die Werkstatt



Ganz um die Zufriedenheit des Kunden dreht sich unsere Tätigkeit in der dem Atelier angeschlossenen Werkstatt, wo wir konstant auf der Suche nach neuen Gestaltungen sind. Hier wird jedes einzelne Diorama mit Szenen aus dem Tierleben sowie jegliche andere Präparation manuell und individuell hergestellt.

Dank sorgfältiger Arbeitsmethoden sind die im Atelier präparierten Häute luftig, glänzend, völlig geruchlos und legen sich präzise den Details des Modells an, das speziell für jede einzelne Präparierung hergestellt wird.

Außer der Werkstatt gehört zum Atelier ein Lager zur Aufbewahrung der Häute und Trophäen sowie eine Ausstellungsfläche, wo die zur Auslieferung stehenden Exemplare zusammen mit einer umfangreichen Musterkollektion besichtigt werden können. Das erlaubt, gemeinsam mit dem Kunden individuelle Gestaltungen für eine korrekte Aufstellung auszuarbeiten und ermöglicht gleichzeitig, den Qualitätsstandard der Präparierungen zu bewerten sowie auch die effektiven Abmessungen des Endprodukts abzuschätzen.

Die Arbeiten der Werkstatt, welche den unterschiedlichsten Ansprüchen der Kunden entsprechen, umfassen:
– Naturalisierungen für Museen, Vereine und Privatsammlungen
– klassische Präparate von Trophäen in weiß auf Holzschildern
– Schulter- und Teppichpräparate
– Ganze Präparate
– Kompositionen mehrerer Exemplare mit Diorama
– Montage von Stoßzähnen (Elefant, Nilpferd, Warzenschwein, Wildschwein) mit
verschiedenen individuellen Ausfertigungen in Metall oder Holz
– diverse Geschenk Ideen, individuell hergestellt nach Entwurf und persönlichen Wünschen des Kunden

Für alle hergestellten Präparierungen wird die Verwendung von molekularem Mottenvernichtungsmittel garantiert, das einen ausgezeichneten Schutz gegen Parasitenbefall gewährleistet. Die Anwendung eigens dafür vorgesehener Polymere und Harze verleiht den Häuten Elastizität, Leichtigkeit und Langlebigkeit.

eschreibung der Enthäutung

Preambolo

Die Haut von Punkt A zwischen
den Ohren bis Punkt B einschneiden.

  • Die Haut von Punkt B

bis Punkt C entlang des ganzen
Körperumfangs einschneiden

Die Haut zum Kopf hin umstülpen und den Hals
am Punkt A abschneiden

Mit Wasser sorgfaltig evtl. Blutspuren oder anderes auf den Tierhaaren entfernen und so bald
wie möglich einfrieren

RiWir weisen darauf hin, dass ein einmal eingesetzter Verwesungsprozess irreversibel ist und keine anschließende Behandlung Probleme am Fell beheben kann.  


Detail für die Enthäutung des Kopfes



Detail für die Enthäutung des ganzen Tieres
(Bauch und Läufe)

Pflege der Häute


Es ist unerlässlich, sofort nach der Enthäutung alle überschüssigen Gewebeteile und Fett zu entfernen. Danach kann die Präparierung mit Hilfe folgender Verfahren vorgenommen werden:

EINFRIEREN

Ist eine Gefriertruhe und genügend Zeit vorhanden, die noch gefrorene abgebalgte Haut der Werkstatt zuzustellen, stellt Einfrieren das einfachste Verfahren dar. Es wird gewöhnlich bei Trophäen verwendet, die in der Nähe des eigenen Wohnorts gejagt werden.


EINSALZEN  

Diese Methode ist schwieriger als die oben beschriebene, bei welcher der Abzug des Teils des Mauls nicht erforderlich ist. Soll dagegen die Methode des Einsalzens verwendet werden, muss die Haut des Mauls vorsichtig entfernt und die Ohren umgestülpt werden, weiterhin ist der Spalt im Inneren der Lippen zu öffnen.
Die Haut dann ganz mit Salz bedeckt (besser mit feinem Salz) eine Nacht in einem kühlen Raum ruhen lassen. Durch Osmose entweicht das in den Fasern enthaltene Wasser, und das Salz dringt in die Poren der Haut ein.
Bevor die Haut an den Bestimmungsort gelangt, ist es erforderlich, das Salz vor Ort wenigstens einmal auszutauschen um eine korrekte Dehydratation zu gewährleisten.

Bei organisierten Jagd Reisen wird normalerweise das Einsalzen in Verbindung mit speziellen schädlingsbekämpfenden Pulvern vorgenommen. Dies dient der Lagerung der Häute über mehrere Monate, bevor die Sendung den Bestimmungsort erreicht.   

Versand

TROPHÄEN ETIKETTEN

Die meisten internationalen Jagd Gesellschaften verlangen von den Jägern gelochte Plastiketiketten, die zur Markierung an den Häuten und den gejagten Trophäen angebracht werden können. Jede Etikette muss auf der Vorderseite die Daten des Jägers enthalten und auf der Ruckseite die entsprechenden Angaben zur Verzollung und zum Tierpräparator.

Teilen Sie Ihre Daten unserer Werkstatt mit, wir liefern Ihnen gerne in ausreichender Anzahl die Etiketten zur Markierung.

ZOLL


Vor Beginn einer Jagd Reise empfehlen wir Ihnen immer, sich an einen Verzoller Ihres Vertrauens zu wenden, der Ihnen anhand der Liste der vorgesehenen Tiere die erforderlichen Papiere zur Einfuhr erläutert. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Zweifel haben. Wir teilen Ihnen gerne Adressen der besten Fachleute auf dem Gebiet mit, die Ihnen einen kompletten Service zur Einfuhr, Verzollung und Zustellung Ihrer Trophäen bieten können.

Erforderliche Papiere

Laut des National- und Provinzialrechts sind wir verpflichtet, Exemplare geschützter Arten in der Lombardei und alle exotischen Exemplare in entsprechende Register einzutragen und der Provinzialverwaltung zu melden.
Vor dem Versand werden auf den Präparaten Etiketten mit den Daten des Registers angebracht, welche diese stets begleiten müssen.

Die Werkstatt kann keinesfalls Exemplare annehmen, die nicht über die entsprechenden Papiere verfügen.


Das nationale Rahmengesetz Nr. 157 vom 11. Februar 1992 (Jagd Recht) betrifft die  in der Lombardei geschützten Gattungen., Es wird geregelt durch das Regionalgesetz Nr. 42 vom 19.08.1986, §3
mit letzten Änderungen, Reg.Ges. Nr. 26 vom 13.05.1988 und Reg.Ges. Nr. 26 vom 16.08.1995 §11.
Als anerkanntes Dokument gilt in diesen Fällen eine Genehmigung, die von der Provinzialverwaltung (Amt für Jagd und Fischerei) ausgestellt wird, die für die Kontrolle und den Schutz der Flora und Fauna auf dem Hoheitsgebiet des Staates zuständig ist.Es ist erforderlich, während der Jagdzeiten im Besitz einer gültigen Bescheinigung zu sein, was die in der Lombardei geschützten Arten anbetrifft, die auf der Straße oder im Wald tot aufgefunden wurden (Fallwild) sowie für alle Arten von Tieren, die außerhalb der Jagdzeiten tot aufgefunden wurden.
Die Liste der Gattungen wird jährlich von der Provinzialverwaltung aufgestellt. Im Zweifelsfall setzen Sie sich mit uns in Verbindung; wir stehen Ihnen zu evtl. Auskünften gern zur Verfügung.

Für die auf unserem Staatsgebiet vorhandenen – und nicht vorhandenen – exotischen Arten, ist jedoch ein ordnungsgemäßes Verzollungsverfahren mit Veterinärzertifikat und, je nach Gattung, die entsprechende CITES Dokumentation erforderlich.

Veterinärzertifikat:

Die tierärztlichen Kontrollen bezüglich der Einfuhr von Jagdtrophäen werden von der EG Verordnung Nr. 142/2011 (seit 4. März 2011 in Anwendung) geregelt. Sendungen von Jagdtrophäen aus nichteuropäischen Ländern, die keinem vollständigen Taxidermieprozess unterzogen wurden, müssen mit einem gesetzlich vorgeschriebenen tierärztlichen Zertifikat ausgestattet sein. Die Veterinärbeschau erfolgt unabhängig vom Bestimmungsland an der ersten Eintrittsstelle in die EG.
Das ausländische tierärztliche Zertifikat wird nur als gültig anerkannt, wenn der Vorgang der sog. „ersten Präparierung“ (“Dip & Pack”) von einer im eigenen Land anerkannten Stelle durchgeführt wurde, die im Verzeichnis des Systems TRACES der EG enthalten ist.

Nähere Auskünfte erhalten Sie über folgende Internet Adresse:

https://webgate.ec.europa.eu/sanco/traces/output/non_eu_listsPerCountry_en.htm#


CITES Dokumentation:

Wenn Sie in einem ausländischen Staat (außerhalb der EG) auf die Jagd gehen, denken Sie immer daran, dass es Tierarten gibt, die gemäß der CITES Direktiven besonders geschützt sind.CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora – Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen) ist ein internationales Übereinkommen zwischen den Regierungen. Ziel dieser Vereinbarung ist sicherzustellen, dass der internationale Handel mit Wildtieren und -pflanzen nicht deren Fortbestand gefährdet.
In Italien wurde die Anwendung dieser Konvention durch das Gesetz Nr. 874 vom 19.12.1975 ratifiziert. Bis zu diesem Zeitpunkt waren der Fang und die wirtschaftliche Nutzung nicht geschützt und haben zusammen mit der Zerstörung der Umwelt (Entwaldung, Urbanisierung und Intensivanbau) zum Aussterben oder Abnehmen zahlreicher Gattungen in der Natur beigetragen. Diese Konvention wird derzeit von 176 Staaten angewendet. Das Übereinkommen sieht drei Anhanglisten vor, in denen alle der Regelung unterliegenden Gattungen aufgeführt sind.
Im Anhang I sind die vom Aussterben bedrohten Arten (etwa tausend) aufgeführt, deren Handel auf internationalem Niveau verboten ist und deren Verwendung nur unter besonderen Bedingungen gestattet werden kann;

Anhang II und III führt dagegen die geschützten Arten auf (fast zehntausend), deren Handel mit dem Überleben der Gattung in der Natur vereinbar sein muss.Ist die Einfuhr einer in Anlage I der Konvention von Washington enthaltenen Gattung durchzuführen, wird eine vom Ministerium für Wirtschaftliche Entwicklung auszustellende Cites Einfuhrlizenz erforderlich.
Innerhalb der EG ist die von einem der EG Länder ausgestellten Lizenz in der ganzen Europäischen Gemeinschaft gültig.

Weitere Einzelheiten erhalten Sie über die Webseite der Staatlichen Forstverwaltung.    

Gämse

Ovis

Rehe

Antilopen

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